Chlorella pyrenoidosa

Vervielfältigungen oder der Einsatz für Werbezwecke ist ausdrücklich untersagt

Allgemeiner Name Chlorella, Süßwasseralge
Wissenschaftlicher Name Chlorella pyrenoidosa
Ordnung Chlorococcales
Stamm Chlorophyta (Grünalgen)
Klasse Chlorophyceae (Kugelige Algen ohne Geiseln)
Familie Oocystaceae (Vermehrung durch Autosporen)
Gattung Chlorella (Grüne Kugelalgen)
Zuchtmedium Süßwasser (alkalisches Niveau)
Gewinnung Durch Sedimentation über mehrere Stunden
Anwendung Entgiftung/Ausleitung (Schwermetalle, Pestizide, Toxine), Raucher-/Alkoholentwöhnung, Arthritis, Hypertonie, Diarrhö, Vergiftung u. Verstrahlung, Seh(schärfe)problemen, Dickdarmentzündungen, nervöse Darmerkrankung, Krebs, Hämorrhoiden, Magen- / Zwölffingerdarmgeschwür, Magen-Darm Pilz-, Parasiten- oder Bakterienbefall, Immunschwäche, Leber-/Nierenprobleme, steigert Phagozytose, Verstopfung, bei Dauermedikamentierung, Diabetes, nach Operationen, vor und nach Zahnbehandlungen, während und nach Chemotherapien / Bestrahlungen, bei hohen Blutfettwerten , ........ .
Nebenwirkung / Warnhinweis Je nach Grad der Intoxikation kann es zu Erstverschlimmerungen in Form von Kopf-, Glieder-, oder Magenschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Sichttrübung kommen.
Wechselwirkung k. A.
Zu Beachten: Bei Erstverschlimmerungen die Dosierung an die körperliche Verträglichkeit anpassen.
Synergie Komponenten Stoffwechsel: Enzyme, Rhodiola. B-Komplex, GABA, Nano Colloide,..
Entgiftung / Ausleitung: Macela, L-Carnosin, Lapacho, Catuaba, Spirulina und AfA Algen, Nano Colloide, ...
Entsäuerung: Sauerkrautsaft, Sango Koralle o. Litothamnium, Nano Colloide,
Anwendungshinweis Chlorella ist für Mensch und Haustiere nahezu uneingeschränkt verwendbar.
Achtung: Enthält Phenylalanin und natürliches Jod (wir häufig auch bei Jod
Unverträglichkeit gut vertragen).

Die Chlorella Alge zählt zu den einzelligen Grünalgen, deren Größe bei etwa 3,5 – 10 m liegt und deren Zellkern umgeben ist von einer warzigen, dreischichtigen, großteils aus unverdaulicher Zellulose bestehender Zellmembran. Diese Eigenschaft macht Chlorella zu einem hermetischen Giftbinder, der, neben organischen, auch metallische Gifte entsorgen kann. Über die einzigartige Entgiftungsleistung wird seit 1970 in Japan und inzwischen weltweit detailliert geforscht und dokumentiert, wobei die Chlorella Alge die bekannteste aus der Ordnung der Chlorococcales ist, mit Grundlagencharakter in der Erforschung derselben.

Heute ist bekannt, dass die überaus stabile, magensäureresistente, äußerste Hülle für die hermetische Abriegelung verantwortlich ist. In der mittleren Zellmembran, die auch die dickste ist, werden die Gifte und Schwermetalle in Mikrofibrillen, die ein fein strukturiertes Netz bilden, gefangen. Das ebenfalls in der mittleren Membran eingelagerte Sporopollein bindet die „eingefangenen“ Schadstoffe irreversibel. Zusätzlich beinhaltet die Chlorella pyrenoidosa Alge einen sehr hohen Proteingehalt (55% - 60%). Darunter befinden sich auch Proteinarten, die ausgesprochen gute Bindungseigenschaften zu Metallen aufwiesen. Aus diesem Grund kann Chlorella pyrenoidosa eine sehr große Menge an Giften und Schwermetallen aufnehmen, ohne sich selbst zu vergiften. Aus diesem Grund ist die Chlorella Alge auch bestens zur Diagnosefindung geeignet, da sich in den Ausscheidungen nach der Einnahme, Gehalt und Art der Schadstoffe ermessen lässt. Diese Eigenschaften eröffnen einen immens großen Anwendungsbereich, neben der prophylaktischen NEM Anwendung. Ein weiterer, sehr effizienter Wirkstoff, ist das in der Chlorella Alge besonders hoch angereicherte Chlorophyll. Wahrscheinlich ist sie unter allen Algen, sowie in der gesamten bisher bekannten Flora, das Maximum an Chlorophyll.

Anwendungsbereiche:

Aus Eu Studien der letzten Jahre, aber auch vielen anderen Quellen, Jörg Blech („Die Krankheitsmache Industrie“), Lutz Ribbe, Volker Andres, Claus-Peter Hutterer („Futter fürs Volk“) oder Dr. Hans Ulrich Grimm („Die Ernährungslüge“), geht hervor, dass inzwischen mehr als 200 Umwelttoxine zum festen Bestandteil der „ausgewogenen“ Ernährung gehören. Entsprechend höher liegen die Toxine beim Verzehr von Fertig-, Mikrowellen-, Konserven- oder Fast Food Gerichten, die Suchtgifte noch nicht eingeschlossen. Allein aus diesem Grunde ist Chlorella pyrenoidosa eine sinnvolle tägliche Nahrungsergänzung und wichtige Intoxikationsphrophylaxe. Chlorella bleibt auch im Darm noch aktiv, was vielschichtige, positive Auswirkungen auf die gesamte Magen-Darm Flora hat. Beispielsweise wird der Darm von giftigen Schlacken gereinigt, ebenso von Bakterien. So kann bei Verletzungen der Darmwände, dem hohen Chlorophyllgehalt zugrunde liegend, durch eine gesteigerte Phagozytose ein positives Ergebnis erzielt werden. Durch die starke Dauerentgiftung kann sich auch wieder eine gesunde Population an wichtigen Darmbakterien bilden. Zudem bindet Chlorella auch Parasiten und Pilze, irreversibel.

Zum Entschlacken oder bei Fastenkuren ist der Einsatz von Chlorella sehr zu empfehlen, damit die aus dem Fett freigesetzten Gifte und Schwermetalle gebunden werden, bevor der Organismus schaden nimmt.

Chlorella ist ebenfalls reich an Xanthophyll, ein gelbes Farbpigment, das sich wie ein Schutzfilm (gelbe Fleck) um die Sehgrube (Fovea centralis) legt. Damit wird die Stelle im Auge, mit der höchsten Sehschärfe, geschützt. Im Alter nimmt die Xanthophyll Konzentration der Macula deutlich ab, eine supplementierte Zufuhr ist sinnvoll.

Ein anderer Einsatzbereich ist die Intoxikationsprophylaxe bei Amalgamfüllungen. Hierzu gibt es unzählige Auslegungen für das pro und contra, dass hier nicht darauf eingegangen werden soll, sondern vielmehr auf die empirischen Daten aus der Veröffentlichung der WHO, „Tägliche Quecksilberaufnahme in der Bevölkerung“, aus dem Jahre 1991. Dabei stehen Amalgamfüllungen mit 3,0 bis 17,0 g/Tag Quecksilberabgabe (Dauerbelastung!) an erster Stelle, gefolgt vom Fisch und Meerestieren mit 2,34 g/Tag. Alle anderen Werte bewegen sich im hinteren Nachkommabereich.

Bei Wechseljahrbeschwerden hilft die stark entgiftende und ausleitende Eigenschaft der Chlorella Alge sehr effizient. Letztendlich geht es auch hierbei nicht nur um die sympotamatischen Hormonschwankungen, auf die man sein Hauptaugenmark bei Klimakteriumbeschwerden lenkt, sondern auch um die Bereinigung von vor allem Intoxikationserscheinungen, die mit der Stoffwechselumstellung einhergehen. Ideal wäre in diesem Zusammenhang die gemeinsame Einnahme von Chlorella und DIM (siehe unter Di-Indolyl-Methane), was zusätzlich östron- und estradiolhemmend auf die Östrogensynthese wirkt. Auch bei Schilddrüsenproblemen wird Chlorella sehr gut vertragen. Der zu vernachlässigende Eigengehalt an organischem Jod schadet der Schilddrüse nicht, wohingegen etliche Schilddrüsengifte gebunden und entsorgt werden, was die Schilddrüse zusätzlich entlastet.

Diese Liste ließe sich noch ewig weiterführen. Fest steht, dass Chlorella eine sinnvolle Nahrungsergänzung für jedermann ist, da jeder täglich ein Unmenge an Toxinen zu sich nimmt (Essen, trinken, Medikamente, Alkohol, Nikotin, Elektrosmog, ..... .) die nichts im Organismus zu suchen haben. Erhöhte Dosen (Einzeldosen von min. 4 – 8 g) sind angeraten bei akuten Intoxikationen (Vergiftungen, Antibiotika, Zahnbehandlungen, bei Nikotin-/Alkohol-/Drogen Entzug und Entwöhnung, (Dauer-) Medikamenteneinnahme, ....... .). Während der Einnahme von Chlorella immer viel (Min. 1,5 Ltr.). stilles, am besten lebendiges Wasser mit Clusterbildung, trinken.

ALLGEMEIN
Protein 55 - 60%
Kohlehydrate 15,0%
Fett 7,0%
Asche 7,0%
Feuchtigkeit 6,0%
Rohfaser 5,0%